Geomorphologie der südlichen Nordsee

Am Ende der letzten Eisszeit vor ca. 20.000 Jahren verlief die Küstenlinie etwa 400 km nördlich der heutigen. Mit der Erwärmung des Klimas begann ein großräumiges Abschmelzen der Eisdecke Skandinaviens. Die dadurch freiwerdenden Wassermassen bewirkten eine zunehmende Überflutung des festen Landes (Transgression).

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Vor ca. 3.500 Jahren v. Chr. Hatte die Nordsee ihre südlichste Ausdehnung. Danach begann eine rückläufige Bewegung ( Regression ),in der sich aus Meeresablagerungen vor dem  Geestrücken des alten, diluvialen Festlandes ein breiter Marschengürtel bildete.

Gleichzeitig schufen Wellenbewegungen und Wind einen Sandriffgürtel, aus dem sich im  Verlauf der Jahrhunderte die Kette der ost- und westfriesischen Inseln formte. Diese  sind erdgeschichtlich gesehen sehr junge Gebilde. Keine von ihnen ist wesentlich älter als 2.000 Jahre

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